Uncategorised

Orte für LSBTI in Bremen

In Bremen gibt es eine Vielfalt an verschiedenen Orten, Anlaufstellen, Gruppen, Initiativen und Institutionen von und für Lesben, Schwule, Bi- , Inter- und Transidente.

Aids-Hilfe Bremen e.V.

Sielwall 3
28203 Bremen
Telefon: 0421- 33 63 630
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www.aidshilfe-bremen.de

BDP- Mädchenkulturhaus

Freizeit- und Bildungseinrichtung für Mädchen und jungen Frauen; Jung.Lesben.Gruppe
Heinrichstr. 21
28203 Bremen
Telefon: 0421- 32 87 98
Fax: 0421- 364 98 82
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www.bdp-maedchenkulturhaus.de

belladonna

belladonnaKultur, Bildung und Wirtschaft für Frauen e.V.
Sonnenstraße 8
28203 Bremen
Telefon: 0421-70 35 34
Telefax: 0421-70 35 44
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www.belladonna-bremen.de

Bremen.gay-web

Online Guide für lesbisches und schwules Leben in Bremen mit Veranstaltung- und Partyankündigungen, Verzeichnis von Gruppen und Anlaufstellen
http://bremen.gay-web.de/

HuK e.V.

hukÖkumenische Arbeitsgruppe Homosexualität und Kirche
Kontakt: Volkmar Bystich
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http://regional.huk.org/bremen/

 

 

LAV – Lesben ab Vierzig

LAV schmalerOffene Gruppe für Lesben ab 40
Telefon: 0421-22 39 801
www.belladonna-bremen.de/index.php/treffpunkt-fuer-lesben.html

 

 

LesbianLine

Beratung und Angebote rund ums lesbische Leben, Coming-Out-Gruppe
Telefon: 0421 -33 99 0 46
www.lesbianline.de

Mädchenhaus Bremen e.V.

maedchenhausAnlauf- und Beratungsstelle für Mädchen und junge Frauen
Rembertistraße 32
28203 Bremen
Anlauf- und Beratungsstelle:
Telefon: 0421- 33 65 444   
Fax: 0421- 33 65 031 
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.maedchenhaus-bremen.de

Oldenburger Lesben- und Schwulenzentrum Na Und e.V.

Ziegelhofstrasse 83
26121 Oldenburg
www.naund-oldenburg.de

ProFamilia e.V.

pro-familaGemeinnützige Organisation zu allen Fragen rund um Sexualität & Partnerschaft
Hollerallee 24
28209 Bremen
Telefon: 0421- 340 60 30
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Bremen Nord:
Weserstr. 35
28757 Bremen
Telefon: 0421 - 645 333
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!">Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

www.profamilia.de

Queerfilm e.V.

Logo-QueerfilmDas schwul-lesbisch-transgender Filmfestival in Bremen
c/o City 46
Birkenstr.1
28195 Bremen
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www.queerfilm.de

Rat & Tat Zentrum für Schwule und Lesben e.V.

rat und tatGemeinnütziger Verein für Lesben und Schwule mit Anlauf- und Beratungsstelle, Veranstaltungen und Treffen und diversen Gruppenangeboten
Theodor-Körner-Straße 1
28203 Bremen
Telefon: 0421- 70 00 07
Fax: 0421- 70 00 09
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www.ratundtat-bremen.de/

Selbsthilfegruppe Transsexuelle Menschen in Bremen und Umzu

Treffen jeden letzten Freitag im Monat (Vorgespräch notwendig)
Telefon: 0172 – 66 46 340
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www.transsexuelle-menschen-bremen.de

Trulla – FrauenLesbenKalender

Online Veranstaltungskalender
www.trulla-bremen.de

Wärmer Bremen e.V.

Lesbisch – schwuler Sportverein
www.waermerbremen.de

Haben wir etwas vergessen? Wenn Sie Ihren Verein, Gruppe oder Treffpunkt hier vermissen, dann nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf.

LSBTI in Bremen

Die Lebenssituation von gleichgeschlechtlich orientierten Menschen in Deutschland hat sich in den letzten Jahrzehnten durch verschiedene rechtliche Maßnahmen und Veränderungen deutlich verbessert. So wurde 1994 der §175 StGB gestrichen, der homosexuelle Handlungen von Männer unter Strafen stellte und im August 2001 trat das Lebenspartnerschaftgesetz in Kraft, mit dem gleichgeschlechtliche Paare die Möglichkeit der rechtlichen Anerkennung ihrer Partnerschaft erhalten – wenn auch in deutlicher Abgrenzung zur heterosexuellen Ehe. Im August 2006 wurde das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz verabschiedet, das die Benachteiligung u.a. auf Grund der sexuellen Identität verhindern und im Arbeits- und Zivilrecht Anwendung finden soll.

Mehr zur rechtlichen Situation von LSBTI, insbesondere in Bremen, finden Sie hier. [Link]

Dennoch ist die rechtliche und gesellschaftliche Gleichstellung von Lesben, Schwulen, Bisexueller und Transgendern in Deutschland und in Bremen noch lange nicht erreicht!

Um ihre konkreten Lebenssituationen, Bedürfnisse, Probleme und Erfahrungen zu erfassen, hat der AK PLuS (damals noch unter dem Namen Landesarbeitskreis Lesben- und Schwulenpolitik Bremen) 2008 eine Umfrage unter Bremer Lesben und Schwulen gestartet. An dieser Umfrage haben sich insgesamt 1213 Menschen beteiligt, davon 49,1% Männer, 50,1% Frauen und 0,7% Transgender. Die folgenden Angaben beziehen sich auf die Ergebnisse dieser Studie, die hier als pdf- Dokument heruntergeladen werden kann. [Link]

Lebensformen

Annähernd die Hälfte der befragten Schwulen und ein Drittel der befragten Lesben leben als Single. In der Altersgruppe der 35-45-Jährigen fällt diese Differenz im Geschlechtervergleich noch deutlicher aus: Der Anteil der in Partnerschaft lebenden Frauen beträgt hier ca. 73%, der der Männer bleibt bei 49%.

In einer eingetragenen Lebenspartnerschaft lebt nur ein sehr geringer Teil der Bremer Lesben und Schwulen (9,8% der befragten Frauen und 8,3% der befragten Männer). Ob dies mit den nach wie vor bestehenden Nachteilen gegenüber einer heterosexuellen Ehe - insbesondere im Steuer- und Adoptionsrecht - liegt, kann nur vermutet werden.

Es leben deutlich mehr Lesben und Schwule in einem 1-Personen-Haushalt als der gesellschaftliche Durchschnitt. So leben 1/3 aller befragten Lesben und die Hälfte aller befragten Schwulen in Bremen alleine, im Gegensatz zu durchschnittlich einem Viertel aller BremerInnen, die alleine leben.

Kinderwunsch und Regenbogenfamilie

13% der befragten lesbischen/bisexuellen Frauen und 4,4% der befragten schwulen/bisexuellen Männer leben mit eigenen Kindern oder den Kindern der/des Partners/Partnerin zusammen.

Weitere 14% der Männer und 20% der Frauen wünschen sich Kinder, also eine beträchtliche Anzahl.

Diesem verbreiteten Kinderwunsch muss die staatliche Familienpolitik gerecht werden, indem sie die Angleichung der rechtlichen Rahmenbedingungen für gleichgeschlechtlich orientierte Lebensgemeinschaften mit Kind bzw. mit Kinderwunsch herstellt. Dazu braucht es

ein uneingeschränktes Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare, um so mehr Rechtssicherheit für so genannte Regenbogenfamilien zu schaffen

die Beseitigung der Ausgrenzung gleichgeschlechtlich orientierter Personen bei der reproduktionsmedizinischen Versorgung in Deutschland.

Wir fordern den Bremer Senat auf, entsprechende bundespolitische Initiativen zu unterstützen und zu forcieren.

Coming Out

Die große Mehrheit der befragten Bremer Lesben, Schwulen und Bisexuellen lebt die eigene sexuelle Orientierung nach eigenen Angaben offen oder weitgehend offen.

Dennoch kennen deutlich mehr als die Hälfte der Befragten Situationen, in denen es ihnen nicht leicht fällt sich zu outen. So bekennen sich gegenüber ihrem Arbeitgeber/ ihrer Arbeitgeberin nur etwa die Hälfte der befragten Lesben und Schwulen zu ihrer Homosexualität und gegenüber ihren KlientInnen lediglich ein Drittel. Es werden also weiterhin berufliche Nachteile beim Bekanntwerden der eigenen Homo- oder Bisexualität erwartet oder erlebt.

Durch diesen Umstand wird deutlich, dass wir nach wie vor in einem homophoben Klima leben, in dem es keine Selbstverständlichkeit ist, offen homo- oder bisexuell leben zu können. Durch die sozial allgegenwärtige heterosexuelle Vorannahme besteht für gleichgeschlechtlich empfindene Menschen noch immer einen großer Druck im Alltag abzuwägen, ob und wann diese falsche Zuschreibung korrigiert werden sollte.

Diskriminierungserfahrungen

Die Mehrheit der befragten Männer und Frauen gibt an, selbst Opfer von Diskriminierungen auf Grund der sexuellen Orientierung geworden zu sein.

Von den schwulen/bisexuellen Männern erlebten

mehr als 40% Beschimpfungen und verbale Diskriminierungen

über 14% wurden Opfer körperlicher Gewalt

und 17% erlebten starken psychischen Druck.

Von den lesbischen/bisexuellen Frauen erlebten

mehr als 43% verbale Angriffe und Diskriminierungen

ca. 10% körperliche Gewalt

und über 14% Einschüchterungen, Psychoterror oder Bedrohungen.

Bei Lesben, Schwulen und Bisexuellen aus Bremerhaven und Bremen-Nord erhöhten sich die Werte zum Teil deutlich.

Die Diskriminierungserfahrungen unterscheiden sich nach Geschlecht noch weiter. So machen insbesondere junge schwule und bisexuelle Männer unter 25 Jahren massive Diskriminierungserfahrungen (56,5%). Frauen wiederum erfahren häufiger Ablehnung und Benachteiligungen durch ihre Familien und ihre Verwandten (31,4% der befragten Frauen und 22,6% der befragten Männer). Offensichtlich können Angehörige lesbische oder bisexuell lebende Frauen in der eigenen Familie schlechter akzeptieren.

An diesen Umfrageergebnissen zweigt sich, dass ob in Familien, Schulen, in der Ausbildung oder am Arbeitsplatz: Ausgrenzung und Benachteiligung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgendern gehören noch immer zur Normalität. Gleichzeitig teilen Bremer Lesben, Schwule und Bisexuelle aktuell erlebte Diskriminierungserfahrungen mehr mit und fordern Unterstützung und Interessenvertretung ein.

Hier braucht Bremen ein gezieltes Unterstützungs- und Beratungsangebot sowie eine offensivere Umgehensweise mit dem Thema sexuelle Orientierung im Bildungs- und Jugendbereich!

Soziale Beziehungen

Die Mehrheit (3/4 und mehr) der befragten lesbischen, schwulen und bisexuellen BremerInnen ist zufrieden mit den eigenen sozialen Kontakten. Sowohl Männer als auch Frauen halten den Kontakt zum hetero- bzw. homosexuellen Freundeskreis für gleichermaßen wichtig und pflegen entsprechende Kontakte. Weiterhin haben etwas mehr als 70% häufig Kontakt zu ihrer Familie.

Nutzung von Szene-Angeboten

Speziell an Lesben, Schwule, Bisexuellen und Transgender adressierte Szeneangebote werden von der Mehrheit der Befragten als sehr wichtig eingeschätzt. So nehmen fast 70% der befragten Frauen und ca. 60% der befragten Männer an lesbisch-schwulen Sport-, Kultur und Bildungsangeboten teil. Annähernd 90% der Frauen und mehr als 85% der Männer nutzen lesbisch-schwule Szeneangebote wie Kneipen, Cafés und Parties.

Gleichzeitig beklagen jedoch sehr viele, dass das Angebot in Bremen zu gering sei und mehr Bedarf bestehe.

Psychosoziale Angebote werden von mehr als einem Drittel der befragten lesbischen und bisexuellen Bremerinnen und ca. einem Viertel der schwulen/bisexuellen Bremern regelmäßig genutzt. Auch hier besteht offensichtlich ein beträchtlicher Bedarf.

Lebenssituation im Alter

Für Bremer Lesben, Schwule und Bisexuelle ist die Auseinandersetzung mit dem Thema Alter sehr wichtig – selbst in der Altersgruppe der Unter-25-Jährigen haben sich bereits über 70% mit dem Thema befasst.

Insgesamt schätzen sie ihre Situation im Alter pessimistisch ein. Insbesondere Einsamkeit und Isolation sind bedeutsame Themen im Zusammenhang mit Altwerden und Altsein. Die Mehrheit glaubt, dass sie im Alter nicht über ausreichende soziale Kontakte verfügen wird. Dies ist für schwule/bisexuelle Männer umso bedeutsamer, da sie erwarten, in ihren eigenen Zusammenhängen früh sozial zu altern. Zudem steht für die meisten Lesben und Schwulen im Alter in der Regel kein (herkunfts-)familiäres Unterstützungssystem mehr zur Verfügung. Ähnlich wie bei kinderlosen heterosexuellen Paaren erhält die Partnerin oder der Partner folglich einen hohen Stellenwert in der (Mit-)Versorgung. Wenn es im Alter keine Lebenspartnerschaft gibt oder es zum Verlust der Partnerin/des Partners kommt, ist das gravierend.

Für Lesben, Schwule und Bisexuelle werden daher freundschaftliche Beziehungen umso wichtiger. Besteht hier ebenfalls ein Defizit, ist das für die psychosoziale Situation äußerst bedenklich. Insbesondere da etwa die Hälfte aller Befragten angibt, dass sie davon ausgehen, dass mit zunehmenden Alter die Gelegenheit neue soziale Kontakte zu knüpfen abnimmt.

Hier besteht großer Handlungsbedarf – insbesondere für die lesbisch-schwule Selbsthilfe.

Wohnen im Alter

Die bestehenden Altenhilfeeinrichtungen in Bremen werden von den Befragten äußerst skeptisch beurteilt. Sie werden mit Blick auf die eigene Versorgung für ungeeignet gehalten und vermutlich gemieden, da Lesben, Schwule und Bisexuelle hier Benachteiligungen und Ausgrenzungen befürchten.

Für Politik, Verwaltung und Träger der Altenhilfe ergibt sich in diesem Bereich dringende Handlungsnotwendigkeit. Denn

Bremer Menschen mit gleichgeschlechtlichen Lebensentwurf möchten auch im Alter bzw. im Falle gesundheitlicher Einschränkungen weiterhin im Einklang mit der eigenen Biographie leben können. Sie wünschen sich eine uneingeschränkte Anerkennung ihres Lebensstils und die Akzeptanz ihres sozialen Umfeldes, ohne befürchten zu müssen, von Hilfsanbietern benachteiligt zu werden.

Es wird gewünscht, dass Altenhilfe- und Pflegeanbieter Lesben und Schwule explizit als KundInnen erkennen und ansprechen. Damit verknüpft sich die Hoffnung, dass dann in der ambulanten wie auch stationären Pflege und Betreuung geschultes Personal arbeitet, welches für den Umgang mit sexueller Vielfalt sensibilisiert ist.

Auch gleichgeschlechtlich orientierte BremerInnen möchten im Alter so lange wie möglich selbstbestimmt wohnen. Im Falle von stationärer Versorgung bevorzugen sie in der Tendenz eine heterogene Einrichtung bei voller Integration.

Mitglieder des AK PLuS

Der AK PLuS setzt sich zur Zeit aus folgenden Vereinen, Initiativen und Einrichtungen zusammen.

belladonna

belladonnaKultur, Bildung und Wirtschaft für Frauen e.V.
Sonnenstraße 8
28203 Bremen
Telefon: 0421-70 35 34
Telefax: 0421-70 35 44
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.belladonna-bremen.de

Beratungsstelle im Rat & Tat Zentrum für Schwule und Lesben e.V.

rat und tatTheodor-Körner-Straße 1
28203 Bremen
Telefon: 0421- 70 00 07
Fax: 0421- 70 00 09
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.ratundtat-bremen.de

Elterngruppe im Rat und Tat Zentrum

elterngruppeKontakt: Werner Steinmeyer
Telefon: 0421- 58 04 51
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.ratundtat-bremen.de/Gruppen/Selbsthilfe.php?we_objectID=44

HuK e.V.

hukÖkumenische Arbeitsgruppe Homosexualität und Kirche
Kontakt: Volkmar Bystich
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
http://regional.huk.org/bremen/

 

LAV – Lesben ab Vierzig

LAV schmalerKontakt: 0421- 22 39 80 1
www.belladonna-bremen.de/
index.php/treffpunkt-fuer-lesben.html

 

 

Mädchenhaus Bremen e.V.

maedchenhausRembertistraße 32
28203 Bremen
Geschäftsstelle:
Telefon: 0421- 33 65 0 30
Fax: 0421- 33 65 0 31
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Anlauf- und Beratungsstelle:
Telefon: 0421- 33 65 444
Fax: 0421- 33 65 0 31
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.maedchenhaus-bremen.de
Onlineberatung:
www.hilfe-fuer-maedchen.de

Pro Familia e. V.

pro-famila

Gemeinnützige Organisation zu allen Fragen rund um Sexualität & Partnerschaft

pro familia Beratungsstelle Bremen
Hollerallee 24
28209 Bremen
Telefon: 0421- 340 60 30
Fax: 0421 - 340 60 35
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

pro familia Beratungsstelle Bremen Nord
Weserstr. 35
28757 Bremen
Telefon: 0421- 65 43 33
Fax: 0421 - 65 55 43
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

www.profamiliabremen.de

 

Queerfilm e.V.

Logo-Queerfilmc/o CITY 46
Birkenstraße 1
28195 Bremen
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www.queerfilm.de

 

Referat für Familienpolitik, gleichgeschlechtliche Lebensweisen und Ausbildung

Axel Toth
Bahnhofsplatz 29
28195 Bremen
Telefon: 0421- 361 23 38
Fax: 0421- 361 21 55
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Schwule Väter, Ehemänner und Freunde

www.schwule-vaeter-bremen.de

Trans*Recht e.V.

c/o Rat & Tat Zentrum für Schwule & Lesben e.V.
Theodor-Körner-Straße 1
28203 Bremen
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.trans-recht.de

Völklinger Kreis

VKRegionalgruppe Bremen
bremen.vk-online.de
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Aktivitäten

Was tun die Parteien dafür, dass lesbische und schwule Lebensweisen als selbstverständliche Lebensformen akzeptiert werden?

Zu diesem Thema lud der AK PLuS (Arbeitskreis Lesben und Schwule) am 3. Mai 2011 um 19 Uhr zu einer Podiumsdiskussion ins Bürgerhaus Weserterrassen ein. Kurz vor der Landtagswahl in Bremen im Mai 2011 stellten sich Spitzenpolitikerinnen und -politiker aller Parteien den Fragen des Arbeitskreises und des interessierten Publikums. 110 Personen waren gekommen.

wahlpruefsteine 400bZu drei Themen sollten die Eingeladenen Stellung beziehen: die Situation an Schulen bzgl. Homophobie, Gewalt gegen Lesben und Schwule in der Öffentlichkeit und Sichtbarmachung von Lesben und Schwulen im Land Bremen. Fragen waren konkret z.B. „Welche Maßnahmen ergriffen werden sollen, um Diskriminierung und Gewalt an Schulen und Kindergärten abzubauen?" oder „Welche Konzepte die Eingeladenen zur Verbesserung der Prävention von Straftaten und deren Verfolgung gegen Lesben, Schwule und Transgender haben?" und auch „Welche Art von Öffentlichkeitsarbeit sie planen, um gleichgeschlechtliche Lebensweisen als selbstverständlich darzustellen?". Auf dem Podium äußerten sich dazu Claudia Bernhard (Die Linke), Björn Fecker (Bündnis 90 / Die GRÜNEN), Dr. Oliver Möllenstedt (FDP), Rita Mohr-Lüllmann (CDU) und Björn Tschöpe (SPD).

Alle Spitzenpolitikerinnen und Spitzenpolitiker in Bremen waren sich einig, dass sie die Rechte von Lesben und Schwulen stärken wollen und Maßnahmen gegen deren Diskriminierung befürworten – auch wenn es in der politischen Prioritätensetzung und in der Präferenz Unterschiede gab.

Als wichtiger Aspekt wurde besonders die Situation an Schulen angesprochen. Es wurde bestätigt, dass hier die Diskriminierung von lesbischen und schwulen SchülerInnen stark ausgeprägt ist. Als Gegenmaßnahmen wurde die Bedeutung zum einen von Vorbildern wie z.B. bekennende LehrerInnen und zum anderen die selbstverständliche Aufnahme von gleichgeschlechtlichen Lebensweisen in die Inhalte des Lehrplans, hervorgehoben.

Wichtige Erfahrungen kristallisierten sich im Publikum heraus. Verbale und körperliche Gewalt gegen Lesben und Schwule findet häufig zu wenig Berücksichtigung bei der Ahndung dieser Straftaten von Seiten der Polizei. So wusste ein Diskussionsteilnehmer zu berichten, dass die Angreifer seines Freundes nicht weiter verfolgt wurden, obwohl das Handy eines Täters gefunden wurde und somit die Möglichkeit der Verfolgung auf der Hand lag. Andere Beispiele auch von Lesben folgten. Podium und Publikum waren empört, so dass aus dieser Diskussion heraus ein Arbeitstreffen zwischen dem AK PLuS und der Polizei vereinbart wurde. Dies hatte und hat zum Ziel, verstärkt gegen die Diskriminierung von Lesben und Schwulen gemeinsam vorzugehen.

Ein weiterer wichtiger Bereich der Forderungen ist die Gleichstellung von gleichgeschlechtlichen Partnerschaften in Hinblick auf z.B. Adoption. Eine Frau aus dem Publikum erzählte von ihren Schwierigkeiten, die Kinder ihrer Partnerin mit der sie zusammenlebte, adoptieren zu können. Die entsprechende behördliche Stelle behandelte diesen Fall, als ob die betreffende Frau eine völlig Fremde für die Kinder wäre.

Insgesamt war der AK PLuS zufrieden mit der sehr gelungenen Veranstaltung. Denn die Diskussion erfreute sich nicht nur einer regen Beteiligung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, sondern trug auch zu einer engeren Verknüpfung zwischen Politik und dem AK PLuS bei. Konkret entstanden weitere Treffen des AK PLuS mit der Polizei zur Verbesserung der Situation von Lesben und Schwulen, um Maßnahmen der Sensibilisierung und zentrale Ansprechpersonen für Lesben und Schwule einzurichten.

Unsere Ziele

Unser primäres Ziel
Abbau von Diskriminierungen und Förderung der Akzeptanz aller sexuellen und geschlechtlichen Lebensweisen

verfolgen wir auf verschiedenen Ebenen gesellschaftlichen und politischen Handelns.

Aufklären gegen Homo- und Transphobie

Durch Aufklärung und Informationen soll der Diskriminierung von LSBTI entgegen gewirkt werden.

Bereitstellung und Finanzierung qualifizierter Beratungs- und Unterstützungssysteme

Alle LSBTI und/oder ihre Bezugspersonen, die Unterstützung und Beratung beim Coming Out, bei der Bewältigung von Diskriminierungserfahrungen oder anderen Problemen im Zusammenhang mit der sexuellen Orientierung und Lebensweise haben, sollen diese in Bremen finden können.

Entsprechende qualifizierte Beratungs- und Unterstützungsangebote in denen Menschen in ihrer eigenen sexuellen Identitätsentwicklung unterstützt werden, müssen staatlich garantiert und finanziert werden.

Um dies zu gewährleisten fordern wir, dass auch die Leistungen der Jugendhilfe darauf ausgerichtet sind, das Selbstbewusstsein junger LSBTI genauso wie ihre gesellschaftliche und elterliche Akzeptanz zu fördern.

Dazu sind

  • spezielle Angebote der Jugendhilfe
  • und die Thematisierung von Fragen der sexuellen Orientierung als Querschnittsaufgabe der Jugendhilfe

nötig.

Weiterhin ist die Bildung von Selbsthilfegruppen ist zu fördern und zu unterstützen.

Rechtliche Gleichbehandlung

Wir setzen uns dafür ein, dass LSBTI in allen Bereichen des staatlichen Handelns und des staatlich geregelten Handelns gleichberechtigt behandelt werden sollen. Dafür müssen die Gesetze, die Verordnungen und Richtlinien des Landes überprüft und so verändert werden, dass es zukünftig zu keinen Diskriminierungen im Recht mehr kommt.

Anerkennung verschiedener Familienformen

Jede Form des familiären Zusammenlebens von LSBTI mit oder ohne Kindern verdient die gleiche staatliche und öffentliche Anerkennung wie die heterosexuelle Ehe inklusiver der damit verbundenen Rechte.

Öffentliche Einrichtungen gegen Diskriminierungen

Gerade öffentliche und staatliche Einrichtungen wie Verwaltung, Schule und Universität sollen dazu verpflichtet werden, im Rahmen ihrer Tätigkeiten homophoben Diskriminierungen und Ungleichbehandlungen entgegenzuwirken. Dies muss als wichtige Querschnittsaufgabe begriffen werden.

Das Gleiche gilt auch für staatlich geförderte Projekte und Träger der Freien Wohlfahrtspflege. Sie sollen dazu befähigt werden, das Thema sowohl als übergreifende Querschnittsaufgabe zu verankern, als auch spezielle Veranstaltungen und Angebote zu entwickeln.

Hierzu gehört auch, dass die Landesregierung gefordert ist, mit der Vielzahl der ihr zur Verfügung stehenden Mittel zur Verwirklichung der genannten Ziele beitragen insbesondere durch die Bereitstellung finanzieller Mittel und der konsequenten Nutzung ihrer Möglichkeiten zur Rechtsgestaltung.